WITH LOVE, October 2014-Reviews

Oktober 2014

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ALUNAH
Awakening The Forest CD
Napalm


Schon der Vorgänger "White Hoarhound" war wirklich ein grandioses Doom-Album und mit Songs wie "Heavy Bough" schickt sich das Quartett aus Birmingham an, den Erfolg des Debüts noch zu überbieten. Ob man deshalb etwas eingängiger geworden ist, weiß ich nicht, aber gerade die Singleauskopplung ist schon sehr catchy. Allerdings war "White Hoarhound" auch streckenweise recht zugänglich. Der Titeltrack beweist dann, dass Sophie Day und ihre drei Mitstreiter auch weiterhin fleißig im Midtempo-Bereich aktiv sind. Wiedererkennungswert und Grower-Kapazitäten darf man ALUNAH weiterhin attestieren, wobei sich die Überraschungen echt in überschaubaren Grenzen halten, denn was man bisher von der Band kennt, wird auch diesmal geboten. Die Metaphorik bleibt auch ähnlich, immer geht's um Natur und Wälder, Bäume oder Hügel. Zum Ende des Albums gibt es mit "The Summerland" sogar noch eine Ballade. Hmmm. Wenn man die beiden Vorgänger schätzt, sollte man mal reinhören, ich stelle eine gewisse Stagnation fest. ThEb (7)

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BANG BANG STAR COLLISION
Anarchy Of Lights MCD
Bangbang-music.de


Manchmal muss man sich durch Releases durchkämpfen. In "Anarchy oOf Lights" steckt bestimmt viel Herzblut drin, aber ich finde die EP unsäglich. "Amazing" erinnert mich doch deutlich an Van Morrisons "Brown eyed girl", aber in einer echt schlechten Version. "Super Queen" ist dann etwas interessanter, weil das Quartett sich in Fusion-Gefilde begibt und obwohl die Stimme von Philipp Hagel doch etwas dünn ist, kann der Song überzeugen. Der Rausschmeißer "Sound of life" ist dann ein Britpop-Song inklusive passendem Akzent, den man ebenfalls nichtmehr als störend empfindet, aber es manifestiert sich doch, dass die musikalischen Fähigkeiten des Vierers allgemein recht basic sind. Daran kann man aber arbeiten. In Summe eben fünf Songs, die glatt und radiokompatibel sind, aber auch einen Hauch von Schülerband haben und das anversierte Niveau nicht erreichen. ThEb (4)

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BLOODSTAINED GROUND
A Poem Of Misery CD
Czar Of Crickets


Eines vorweg, "A Poem Of Misery" ist eines der besten Death-Metal-Alben, das ich je aus dem Independent-Bereich gehört habe. Von der Produktion, über die Arrangements bishin zur Verpackung, hier ist einfach alles perfekt. Der Opener "(Self)imposed denial" verbindet Brachialität mit marginaler Melodik und dezenten Streichern, während Roger R. fies growlt. In "Yersina Pestis" bekommt die Violine dann Raum für ein virtuoses Solospiel, in dem Gabriel Marinada slavische Melancholie in Vollendung zelebriert. Großartig! Der Titelsong ist dann echt straight, die Vocals sowie die melodischen Interludes erinnern mich etwas an THE HAUNTED meets ENTOMBED und derart konsequent wird man dann auch im weiteren Verlauf des zweiten Albums von BLOODSTAINED GROUND mit Nackenbrechern versorgt. Mit "Apega" hat die Band aber einen gewöhnungsbedürftigen Song geschrieben, weil man praktisch in drei verschiedenen Tempi zockt. Zu Beginn legt man ein extremes Tempo vor und klingt unheimlich nach UNLEASHED, aber dann verwässert man den Spaß wieder etwas und wenn dann der dritte Part einsetzt und man die melodischen Riffs wieder auspackt, wirkt es umgehend cheesy. Eigentlich ein perfekter Song, wenn eben dieser Powermetal-Part nicht wäre. Komplett auf der Habenseite stehen dann aber das Highspeedmonster "Abiuro" und "The Old Ones", wo die Schweizer Sitar und Death Metal fusionieren, was kurioserweise funktioniert. Oft werden die Songs auch durch Cello und Violine bereichert, aber es wird nie zu symphonisch, denn der Fünfer setzt die Elemente mit Bedacht ein. Abgerundet wird der Release durch ein stylishes Booklet mit zur Mucke passenden Illustrationen. Das Album kommt als three panel Digipak und ist Deathern wärmstens ans kalte Herz zu legen. ThEb (9)

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DIRTY SOUND MAGNET
The Bloop MCD
Irascible Music


Mit "Chocolate woman" haben DSM aus der Schweiz den Hit gleich an den Anfang der veröffentlichung gepackt, denn neben QOTSA Rhythmik hört man auch RADIO MOSCOW-Riffing und was kann da noch schiefgehen? Insgesamt beschleicht mich aber das Gefühl, dass DIRTY SOUND MAGNET mit ihrer neuen EP einen leichten Kurswechsel einläuten und auch etwas experimenteller werden, "Pagan hill" und "21st century witch" sind schon sehr in den 70ern verwurzelt, so dass man stilistisch nur noch wenige Parallelen zum genialen Vorgänger "What Lies Behind" feststellen kann. Auch "Sunday drama" schlägt leisere Töne an. "The Move" zitiert dann aber doch nochmal charmant die STONES und die CROWES, was mir persönlich das Liebste ist. "Strike me" geht in eine ähnliche Richtung, fährt reichlich steel slide Gitarre auf und schließt somit an die Highlights des Debüts an, die Gitarren sind schön psychedelisch und die Drums swingen. Eine beachtliche Band, die sich hiermit bestimmt viele neue Hörer wird angeln können. ThEb (8)

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GRAMLINES
Coyote MCD
Go Down Records


Endlich mal wieder ein untypischer Release auf Go Down, denn GRAMLINES erinnern eher an ZODIAC, als dass jetzt hier urtypische Stonermucke gemacht werden würde. Die Songs auf dem Debüt der Italiener sind allesamt abwechslungsreich und natürlich gibt es auch herkömmlichen Wüstenrock, aber eben darüber hinaus auch einen Song wie "The road" der von einer Akustikgitarre dominiert wird, AIC-Feeling hat und bombastische Synthies zur Untermalung kredenzt. "The last of the villians" ist nochmal ein von der Orgel geleiteter Song, der dann sogar in Britpop-Gefilde mündet. Doch, diese Band hat Potential, aber vor lauter Stilvielfalt weiß man nicht so recht, woran man eigentlich ist und dabei ist "Coyote" schon die zweite EP der Gruppe. Mal sehen, ob's auf der Full Length konsequenter zugehen wird. Überzeugen kann der Release aber vollkommen. ThEb (7)

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GREY SEASON
Septem CD
Noizgate Records


Als großer WILL HAVEN-Fan habe ich dieses Album von GREY SEASON, die 2006 in Dormagen gegründet wurden, echt mit Begeisterung verschlungen. Reduzieren darf man die Band auf diesen vermentlichen Einfluss aber keinesfalls, denn so unterschiedliche Gruppen wie DEFTONES, CULT OF LUNA und TESSERACT haben hier ebenfalls Spuren hinterlassen. Dass man hier ein relativ spätes Debüt vorlegt, hat der Sache keinesfalls geschadet, denn was GREY SEASON hier abliefern, ist eben kein Schnellschuss, sondern hat wirklich Substanz. Der Abwechslungsreichtum wird auf Gesamtlänge garantiert und wo "Tartarus" anfangs atmosphärisch-idyllisch ist, kommt später eben die Dampframme in Form der tiefergestimmten Gitarre plus infernalem Shouting. Die Tatsache, dass hier lediglich ein Gitarrist am Werk ist, lässt dem Bassisten viel Raum und den nutzt Bodo Strauß auch mit seinem Tieftöner sehr gut aus. Als Kontrast zu dem ganzen Gedresche hört man in "Crown of decay" einen cleanen Refrain, der nochmal die Versiertheit und den Variantenreichtum von Sänger Blazej Lominski demonstriert und obwohl man äußerst modern agiert, darf gegen Ende auch ein recht traditionelles Solo Einzug halten. Stilisische Offenheit wird auch in "Delirium" groß geschrieben, hier werden beim Tapping in bester Tosin Abasi/Sarah Longfield-Manier sämtliche Skalen ausgereizt und das Ganze wird dann sogar mit einem Cobain-Vibe beim Refrain kombiniert, was gewagt ist, aber tatsächlich funktioniert. Holy s*** ! ThEb (8,5)

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THE LORDS OF ALTAMONT
Lords Take Altamont CD
Gearhead


Seit 1999 treiben Jake "The Preacher" Cavaliere and Johnny "Stiggs" Devilla bereits ihr Unwesen und in den vielen Jahren seit damals brachte man es auf stolze 15 Bandmitglieder und zwischenzeitlich spielte sogar Michael Davis von MC 5 in der Gruppe mit. Darüber hinaus durfte man als Opener für THE CRAMPS und THE WHO fungieren; was will man mehr? Auf dem aktuellen Album zollt man dann mal den Vorbildern und Ideengebern ordentlich Tribut und covert "Love in vain" von Robert Johnson in bester SOCIAL D.-Manier, interpretiert "The ballad of you, me and pooneil" von JEFFERSON AIRPLANE und gibt eine ganze Reihe an ROLLING STONES-Songs zum Besten. Einige Standards wie "Six days on the road" von Early Green/Carl Montgomery und "The other side of this life" von Fred Neil sind ebenso drauf wie "Black Queen" von Stephen Stills (CS&N). "Jingo" ist dann ein würdiger Rausscheißer und mit diesem Album lenkt man nochmal die Aufmerksamkeit auf den 6. Dezember 1969, den Tag, an dem der "Summer of Love" endete. ThEb (8,5)

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PISSED JEANS
Shallow CD
Sub Pop/Cargo


Irgendwie erinnern mich PISSED JEANS mächtig an TAD, die großen Verlierer der Grungewelle in den Neuzigern, weil die Band eben eher Noiserock als Pop war. Die Parallelen sind deutlich, denn die Vocals sind fieses Gekeife, die Riffs Powerchords mit gelegentlichem disharmonischem Feedback-Gefiepse. Sei's drum, mit "Shallow" erfährt das Debüt der Band von 2005 jetzt einen Re-Release und diese Sternstunde des Postgrunge sollte man keinesfalls verpassen, denn allein die Liebeserklärung an "Boring girls" in der die Vorzüge des Slackertums auf den Punkt gebracht werden, ist goldwert. "I broke my own heart" zelebriert auf einem pumpenden Bass SONIC YOUTHsche Noise-Experimente und fusioniert so Groove und Avantgarde. Das Album wurde remastert und der LP liegt eine Reproduktion der ersten Single, also zwei Bonustracks, bei. Die CD kommt als Digipak und man kann sich die acht ursprünglichen Tracks downloaden. Für Fans von TAD oder "Bleach" ist "Shallow" definitiv Pflichtprogramm, herrlich! ThEb (8,5)

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PROTESTANT
In Thy Name CD/LP
Throatruiner/Halo Of Flies


Crust meets Black Metal ist auch mal ein Ansatz, allerdings muss man umgehend sagen, dass die Band aus Milwaukee, Wisconsin, das Crust-Feld schon seit 2004 beackert und da ist natürlich irgendwann verstärkt Innovation angesagt. Die politische Ebene ist weiterhin präsent, auf dem Vorgängerrelease "Reclamation" gab es sogar einen Song namens "Jan Palach" mit dem man in den Linernotes der Selbstverbrennung des Pragers Palach aus Protest erinnerte und die Invasion der Tschecheslovakei durch die Sovietunion 1969 kritisierte. Aktuell hört man eine Fusion aus FROM ASHES RISE und SATYRICON, auch nicht schlecht, oder? Acht Songs in einer knapper halben Stunde, mit schlechte Laune Garantie. ThEb (8)

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MINDCRIME
Checkmate The King CD
Red Cat Records


Mal wieder eine richtig coole 80er-Jahre Scheibe im Stile von DIO oder WHITESNAKE gefällig? Dann sind MINDCRIME eine gute Anlaufstelle, denn hier zocken fünf betagte Herren, die alle schon leicht ergraut sind und daher reichlich Erfahrung in Sachen Musik mitbringen. Die Wurzeln der Band reichen tatsächlich zurück bis in die Neunziger, denn einige der Mitglieder spielten in S.O.S oder DOWNKIDS. Den zweiten Neuanfang startete die Combo aus dem Großraum Rom 2009 als QUEENSRYCHE-Tributeband und daraus entstanden dann die elf vorliegenden Songs, die handwerklich keine Wünsche offenlassen und deren Finesse auch nochmal maßgeblich von Sänger Bruno Baudo beeinflusst wird. Die Produktion klingt zwar etwas dünn, aber das Songwriting macht eben vieles wieder wett. Man darf sich jedenfalls auf brilliante Soli, gesangliche Glanztaten und etwas altbackene Texte einstellen. Ein gutes, traditionelles Heavy-Album und somit zeitlos. ThEb (7)

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SECRET SIGHT
Day.Night.Life CD
Red Cat Records


New Wave/Postpunk-Combos sind alles andere als Tagesgeschäft, da freut man sich umso mehr, wenn hin und wieder eine Band wie SECRET SIGHT an die Oberfläche gespült wird. Die Vorbilder sind, soweit ich das aus der Distanz sehen kann, JOY DIVISION und INTERPOL, wobei diesen wirklich mit großem Engagement nachgeeifert wird, ohne dass man sie zu sehr kopieren würde, lediglich der Gesang ist recht deutlich an Paul Banks angelehnt. Einen Innovationspreis gibt es dafür keinen, aber angesichts des Niveaus, was Songwriting und Dynamik angeht, kann man die acht Songs nur wärmstens empfehlen. Der fünfte Track "Indelible" bietet dann ein hypnotisches Gitarrenlead, der Refrain bleibt hängen und man entfernt sich etwas von dem bisherigen Konzept, was den Songaufbau an geht, so darf beispielsweise soliert werden. Lange Rede, kurzer Sinn; genau an dem Punkt, wo das Album droht beliebig zu werden, hauen SECRET SIGHT nochmal richtig einen raus und zeigen, dass mit diesem Debüt noch lange nicht Schluss sein wird. Zu wünschen ist natürlich eine Emanzipation von INTERPOL, wie sie "Long Line" aber schon ganz gut demonstriert, denn hier darf Drummer Enrico Bartolini mal so richtig loslegen und seinem scheinbar verordneten Minimalismus entfliehen. Könnte auch Fans von BEASTMILK gefallen, da SECRET SIGHT die Fusion von New Wave und Postpunk echt gut gelingt. ThEb (8)

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SUPER TEMPO
29 CD
Go Down Records


Erinnert sich noch jemand an die MEAT PUPPETS? Curt und sein Bruder Cris Kirkwood gehörten, obwohl sie aus Arizona stammten, irgendwie zur Grungebewegung und erlangten dann bei der MTV Unplugged-Show von NIRVANA größere Bekanntheit, denn Kurt spielte Covers von deren Songs "Plateau", "Oh Me" und "Lake of Fire". Um jetzt wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen, muss man einfach sagen, dass SUPER TEMPO extrem nach den Kirkwoods klingen. Die Melodik ist leicht verschroben und trotzdem sehr eingängig, oft zieht man das Tempo an, dann kommen Punk-Afinitäten zum tragen und so spielt sich das Trio durch 14 geniale Songs, die man auf keinen Fall verpassen sollte, wenn man auf MUDHONEY, MEAT PUPPETS oder eben NIRVANA steht. Einfach mal "Blue rock", "Hammer head" oder "Badball" anhören und wenn da nichts zündet, dann weiß ich auch nicht … ThEb (8,5)

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TBP
Musical Colors CD
Red Cat/Inst Fringe


Hinter dem Kürzel TBP steckt die Lebensgeschichte von Mario Contarino, einem Drummer aus Rom, der früher bei LADRI DI CARROZZELLE spielte und schon sehr früh an Muskelschwund erkrankte und nun durch die musikalische Unterstützung von Freunden dieses Album realisiert hat. Da er wegen der fortschreitenden Krankheit inzwischen nicht mehr selbst zocken kann, konzentriert er sich auf das Arrangieren und Freunde spielten seine Songs ein. Fans von Alex Hutchings und DREAM THEATER dürfen sich hier jedenfalls austoben, vor allem "Reach for the sky" und "Lady luck" sind recht proggy und anspruchsvoll, zugleich zwei der drei Tracks, die auch Vocals bieten. Ein weiteres Highlight ist "The Scorpion" mit Gianni Rojatti an der Gitarre und Marco Pistone am Bass, denn der Song ist etwas weniger süßlich als die anderen Tracks, wobei die Gitarrensounds auch hier sehr clean klingen, aber das kennt man ja von einigen Guitar Heroes. Ein virtuoses Album, welches vor allem durch seine positive Message eine unheimliche symbolische Tragweite hat. Technisch virtuos und glasklar in der Produktion, selbst wenn's bei mir etwas weniger Bombast hätte sein können, "Musical Colors" mit seinen zehn Songs besticht durch Abwechslungsreichtum, Genrevielfalt und brilliante Solisten. ThEb (8)

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ZOE
Raise The Veil CD
Great Dane Records


Wow, was 'ne exzellente Band, die Franzosen hüten ihre Geheimnisse echt gut, denn ZOE sind bereits seit Ende der Neunziger (!!!) unterwegs, gehört habe ich aber leider noch nichts von den Herren. Schon der Einstieg ins Album zeugt von Kreativität, denn die Drums beginnen gleich mit einem Tempokniff, den man so nicht erwartet hätte und "Don't hold my gaze" ist auch insgesamt ein cooler Stoner-Song. Das Erfolgsrezept ist schnell auf den Punkt gebracht, ZOE haben fette Riffs und verzetteln sich nicht mit filigranen Elementen. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass hier keine atmosphärischen Parts zu finden wären, doch, doch, aber eben eher so MONSTER MAGNET-mäßig, atmosphärisch aber heavy. "Dusty Truck" ist der stärrkste Song und erinnert etwas an THE HELLACOPTERS oder SMALL JACKETS, weil man eben geniale Singalongs integriert, die extrem nach Vorne gehen. Der Titel "Astral Projection" deutet schon an, dass es etwas gediegener zugehen wird, aber was dann folgt, ist einfach nur beliebig und etwas dünn. Den Titeltrack selbst finde ich ebenfalls durchwachsen, weil er vorhersehbar und recht simpel ist, was das Riffing angeht. Auch "Roller coaster blues" stellt dann außer einer Bridge und ziemlich atmosphärischen Basspassagen nicht allzuviel in Aussicht. Mit "Eternal Boy" gelingt den Franzosen aber dann nochmal ein absoluter Kunstgriff, denn man verbindet MONSTER MAGNET-Rhythmik mit Delta-Blues Simplizität und der Gesang kommt absolut gossenmäßig rüber. Ein schöner Shufflebeat drüber und fertig ist der Hit. In Summe gut, aber zwei Songs weniger wären hätten es auch getan. ThEb (7)